BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//IFAK e.V. - ECPv4.9.9//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:IFAK e.V.
X-ORIGINAL-URL:https://ifak-bochum.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen im IFAK e.V.
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20210328T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20211031T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20210630T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20210630T210000
DTSTAMP:20260428T171416
CREATED:20210618T120610Z
LAST-MODIFIED:20210618T125441Z
UID:4062-1625079600-1625086800@ifak-bochum.de
SUMMARY:Shalom und Salam
DESCRIPTION:Das Bündnis Herne und die Partnerschaft für Demokratie Herne (PfD Herne) laden ein! Am 30.06. streamen wir ab 19:00 Uhr live aus dem Stadtteilzentrum Pluto in Wanne-Eickel eine Podiumsdiskussion zu diesem Thema.\nAls die Auseinandersetzungen in Nahost in den vergangenen Wochen neuerlich aufflammten\, hatte dies auch in Deutschland Folgen: \nAuf Pro-Palästina-Kundgebungen brach sich – von Gelsenkirchen bis Berlin – Antisemitismus Bahn; hier lebende Jüdinnen und Juden wurden für das Handeln der israelischen Regierung verantwortlich gemacht\, allein weil sie dem jüdischen Glauben angehören. Es gab Angriffe auf Synagogen\, Israel-Flaggen wurden verbrannt und Rufe wie „Scheiß Juden“ wurden über die Nachrichten und die sozialen Medien in sämtliche Wohnzimmer der Republik gespült. Auch wenn viele Kundgebungsteilnehmende bestritten\, antisemitisch zu sein\, gilt aber doch: Wer nicht für einen Antisemiten gehalten werden möchte\, sollte auch keine antisemitischen Aussagen verbreiten und sich besser über den Hintergrund bestimmter Phrasen und Sprechchöre informieren. \nEinmal mehr wurde deutlich: Antisemitismus hat viele Gesichter und ist auch hierzulande mitnichten überwunden!\nAuch die meisten hier lebenden Muslim:innen waren erschrocken über den Judenhass\, viele erklärten ihre Solidarität mit den jüdischen Gemeinden. In der Folge sahen sich viele dieser Muslim:innen einer doppelten Front gegenüber: Ohne zu differenzieren wurden rassistische Pauschalisierungen laut\, und das Problem des Antisemitismus wurde zum alleinigen Problem von Muslim:innen erklärt. Dabei wurde leichthin ignoriert\, dass antisemitische Weltsichten in sämtlichen Teilen der Bevölkerung und der gesamten Bandbreite des politischen Spektrums verbreitet sind. Doch damit nicht genug: Solidarische Muslim*innen mussten sich Vorwürfe gefallen lassen\, sich illoyal gegenüber der Sache der Palästinenser:innen zu verhalten. Vielen wurde deshalb Verrat vorgeworfen. \nViel Gesprächsstoff also für unser Podium! \nWir können und wollen mit unseren Möglichkeiten nicht „den Nahostkonflikt“ erklären und lösen. Aber wir wollen mit unseren Podiumsgästen überlegen\, was wir gemeinsam tun können\, damit diese multiplen Problemlagen nicht weiter die Integrationsarbeit und das friedliche Zusammenleben verschiedener Kulturen in unserer Stadt und im gesamten Land gefährden.“ \nUnsere Gäste an diesem Abend sind \nAnton Tsirin\nSchauspieler\nPräsident von Makkabi Deutschland Jugend\nJugendreferent beim Landesverband der jüdischen Gemeinden von Westfalen-Lippe\nMitbegründer von „Kibbuz e.V. – Zentrum für Kunst\, Kultur und Bildung“ \nTuncay Nazik\nLeiter islamische Gemeinde Herne Röhlinghausen e.V. \nSobitha Balakrishnan\nDINX-Institut \nMicha Neumann\nAntidiskriminierungsberater ADIRA \nFadl Speck (Moderation)\nKreuzberger Initiative gegen Antisemitismus e.V. \nWir freuen uns über zahlreiches Einschalten! \nDownload: Shalom und Salam - Flyer zur Veranstaltung\n
URL:https://ifak-bochum.de/event/shalom-und-salam/
ATTACH;FMTTYPE=image/png:https://ifak-bochum.de/wp-content/uploads/2021/06/BH_Shalom_und_Salam_Insta_20210616.png
END:VEVENT
END:VCALENDAR